Folie im Straßenverkehr - auch ein Sicherheitsaspekt

Folie im Straßenverkehr - auch ein Sicherheitsaspekt

Fahrzeugbeklebungen dienen nicht nur werblichen Zwecken, sondern können im hohen Maße auch der Sicherheit im Straßenverkehr beitragen.


1. Warn-Markierungen

Wann darf ich sie einsetzen, wie setze ich sie ein, was sind die Richtlinien und Vorschriften?

Konturmarkierungen – Vorfahrt für Ihre Sicherheit: 
Etwa ein Drittel aller Lkw-Unfälle ereignet sich bei ungünstigen Witterungsbedingungen, Dämmerung und Dunkelheit. Zugleich haben diese Unfälle meist schwerere Folgen als Zusammenstöße bei Tageslicht. Wesentliche Ursache für deren hohe Zahl ist die schlechte Sichtbarkeit von Lkw und Lkw-Anhängern. Nachfolgende Fahrzeuge erkennen einen vorausfahrenden Lkw deshalb zu spät oder gar nicht und fahren seitlich bzw. von hinten auf. Statistiken haben gezeigt, dass bei Sattelzügen mit Konturmarkierungen im Dunkeln 29 % weniger Zusammenstöße in Heck und Seite der Fahrzeuge auftreten. In unbeleuchteten Situationen wurde sogar ein Rückgang von 41 % erreicht.* Viele Unfälle wären vermeidbar, wenn der Pkw-Fahrer den Lastzug rechtzeitig sehen könnte. SIGNal Reklame stattet Ihre Fahrzeuge mit selbstklebenden Konturmarkierungen aus die eine preiswerte und zugleich effektive Möglichkeit ist, die Sichtbarkeit von Lkw und Anhängern – auch nachträglich – signifikant zu erhöhen sowie die Sicherheit Ihrer Fahrer.

Ihr Logo oder Ihre Werbung auf Lkws kann doppelt so wirksam werden!
SIGNal Reklame bietet auch retroreflektierende Grafikfolien die den Anforderungen nach UN/ECE 104 Klasse E entspricht und kann deshalb beispielsweise auf Sattelschleppern innerhalb der Konturmarkierung eingesetzt werden. Damit sind die von Ihnen angebrachten Logos oder Werbegrafiken auch im Dunkeln sichtbar!

Markierungsvorschriften

Bei der Verwendung von Konturmarkierungen für Fahrzeuge über 7,5 t (N2 und N3) sowie für Anhänger über 3,5t (O3 und O4) sind folgende Vorschriften zu beachten:

Rückseite: Vollkonturmarkierung vorgeschrieben. Zulässig sind die Farben Rot und Gelb. Die Konturmarkierung muss möglichst dicht am Umriss des Fahrzeugs verlaufen. Die Markierung muss über insgesamt mindestens 80 % der Gesamtbreite des Fahrzeugs laufen.

Seite: Voll- oder Teilkonturmarkierung vorgeschrieben. Zulässig sind die Farben Gelb und Weiß. Die Konturmarkierung muss möglichst dicht am Umriss des Fahrzeugs verlaufen, so dass auf keiner Seite mehr als 600 mm frei bleiben. Insgesamt müssen mindestens 80 % der Gesamtlänge des Fahrzeugs markiert sein (ohne die Fahrerhauslänge bei Lkws bzw. die Deichsel bei Anhängern). Die Voll-Seitenmarkierung ist Grundvoraussetzung für reflektierende Werbegrafiken. Reflektierende Werbung am Heck ist nicht erlaubt.

EC104: Definiert die Anforderungen an die Eigenschaften reflektierender Konturmarkierungen und Werbung auf Lkws und Anhängern.

ECE-48: Regelung zur Anbringung von Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen an Fahrzeugen mit Erläuterung, für welche Fahrzeuge Konturmarkierungen wie anzubringen sind.

Richtlinie 2007/35/EG: Nationale Regelung für die Beleuchtung an Fahrzeugen, die alle EU-Länder zur Einhaltung der ECE-48 vom Juli 2008 verpflichtet.

Schrittweise Einführung: seit Oktober 2006: Konturmarkierungen sind zulässig. Seit Juli 2008 vorgeschrieben für alle neuen Modelle. Seit Juli 2011: vorgeschrieben für Neuzulassungen.

Warnmarkierungen: Nicht Tarnen – sondern Warnen

Dieser Grundsatz hat sich in der Praxis bewährt. Also gerade dort, wo normalerweise kein Verkehrsteilnehmer damit rechnet, können Fahrzeuge plötzlich aus dem Nichts auftauchen und zu einer großen Gefahrenquelle werden: auf allen Straßen, auf jeder Straßenseite, zu allen Zeiten und in jeder Richtung, und vor allen Dingen in der Dunkelheit.

Deshalb ist es so wichtig, diese mit Sonderrechten ausgestatteten Fahrzeuge, entsprechend zu sichern. Auch Fahrzeuge des Winterdienstes, die nicht über die genannten Sonderrechte verfügen, müssen nach DIN 30710 ausgerüstet sein. Die von SIGNal Reklame eingesetzten Produkte entsprechen § 35(6) der Straßenverkehrsordnung (StVO)

FLOTTENBESCHRIFTER.DE

Alles rund um die kompetente Beklebung Ihres Fuhrparks finden Sie auf der Webseite unserer Division FLOTTENBESCHRIFTER.DE


2. Window Graphics

Was ist zu beachten, warum ist das Gütesiegel wichtig?
Window Graphics – Durchblick in der Werbung!

Werbeaufkleber auf Fahrzeugen sind das A und O, um auf sich aufmerksam zu machen. Immer stärker werden hierzu perforierte Fensterfolien eingesetzt, um digitale Bildgrafiken auf der Heck- und den Seitenfenstern im CI der Firmen darzustellen und um sich von der „Masse“ abzuheben. Hier sind der Phantasie Ihrer Marketingabteilung keine Grenzen gesetzt – machbar ist fast alles.

Erreicht wird diese “One-Way Vision”, indem bis zu 50 % des Folienmaterials durch Mikroperforation entfernt werden. Die nicht bedruckte schwarze Kleberseite gewährleistet eine maximale Durchsicht. Perforierte Fensterfolien schaffen zusätzliche Werbeflächen – ganz einfach, weil sie den Blick in eine Richtung frei lassen. Geeignet sind sie für nahezu alle Anwendungen, die einseitige Durchsicht erfordern.

Bauartgenehmigung erforderlich

Allerdings schreibt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) Regeln für Größe und Platzierung vor. Für alle Folien, die auf der Scheibe mehr als 0,1 Quadratmeter oder mehr als ein Viertel der Fläche beanspruchen, brauchen Autofahrer eine Bauartgenehmigung. Ohne sie erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Autofahrer erhalten die Genehmigung in der Regel beim Kauf der Folie und müssen sie stets im Wagen dabei haben. Hier ist ein rechter Außenspiegel zwingend notwendig.

Bei der Anwendung von perforierten Fensterfolien auf Fahrzeugen, die im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden, gewährleistet SIGNal Reklame das von Amts wegen zugeteilte Prüfzeichen auf jedem Stück der laufenden Fertigung dauerhaft und jederzeit gut lesbar anzubringen. Die Bauartgenehmigung muss ebenfalls im Fahrzeug mitgeführt werden. (Bild: Sicht durch die Window-Graphic von Innen nach Außen)

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